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Bernd: Tag, Anna. Hast du Lust am Sonntagmorgen mit uns ins Café Albert zu gehen?
Anna: Da kann ich leider nicht, Bernd. Am Sonntag feiern wir die Konfirmation meiner Schwester Lena. Das ist ein wichtiges Fest für uns, weil wir eine christliche Familie sind. Ich muss auf jedem Fall teilnehmen.
Bernd: Schade. Vielleicht kannst du später am Nachmittag mit uns ins Kino gehen?
Anna: Das geht leider auch nicht. Ich werde den ganzen Tag mit meiner Familie zusammen sein, denn zuerst gehen wir in die Kirche und danach feiern wir in einem Restaurant, wo wir einen Raum gemietet haben. Es kommen aus ganz Deutschland Verwandte, die wir nur selten sehen.
Bernd: Verstehe ich, dass das Fest vorgeht. Also, bis Montag in der Schule, Anna.
Ein fünfjähriges Mädchen in der schweizerischen Hauptstadt Bern soll schon über 200 Bücher gelesen haben. Sie verlangt von ihren Eltern keine Süßigkeiten oder Spielzeuge wie andere Kinder in ihrem Alter, sondern immer mehr Bücher. Das Mädchen hatte schon mit drei Jahren das Alphabet in weniger als zwei Monaten gelernt und mit vier konnte sie bereits Bücher aus der Nationalbiblothek in Bern ausleihen.
In eine lebensgefährliche Situation ist letzten Samstag ein körperbehinderter Mann in München gekommen. Um neunzehn Uhr stand er in einem überfüllten U-Bahnhof, als die U-Bahn ankam. Beim Einsteigen verklemmte sich sein Holzbein zwischen Bahnsteig und Zug und er konnte es nicht herausziehen. Glücklicherweise hörten einige Mitpassagiere seine Hilferufe und konnten ihm im letzten Moment aus der Klemme helfen.
Prepared by Ms C. Cochrane, Shoalhaven High School and Ms J. Ruhl, Sydney Distance Education High School.
Frau: Heute sprechen wir mit dem Modedesigner Tommy Mayer aus New York. Tommy, können Sie uns Ihren typischen Look beschreiben?
Mann: Einfach, locker und immer mit den amerikanischen Nationalfarben Rot, Weiß und Blau. Ich wurde von Jimmy Hendrix inspiriert. Er hat immer Kleidung mit der US-Flagge getragen.
Frau: Sie kommen oft nach Deutschland. Warum sind Sie diesmal gekommen?
Mann: Ich habe gerade ein neues Geschäft in München eröffnet. Deutschland ist für mich eine zweite Heimat, denn meine Großeltern kamen ursprünglich aus Bayern. Ich verbringe immer eine Woche mit meinen Verwandten auf ihrem Bauernhof, wenn ich in Deutschland bin, egal, wie hektisch mein Leben ist.
Frau: Erfolg bedeutet Geld. Ist das Leben heutzutage anders als früher für Sie?
Mann: Natürlich! Ich war vorher Tellerwäscher in einem Restaurant und hatte fast kein Geld. Jetzt kann ich mir fast alles leisten. Ich stehe aber mit beiden Füßen auf der Erde und weiß genau, dass Geld allein nicht glücklich macht. Am Wichtigsten für mich, ich habe eine Arbeit, die ich gerne mache.
Meine lieben Schulkameraden!
In dieser Woche hatten wir den ersten Kälterekord des Jahres: unter 13 Grad minus! Wie seid ihr denn mit diesem frostig-kalten Wetter zurechtgekommen? Vielleicht habt ihr mit einem heißen Tee im warmen Wohnzimmer gesessen oder seid in einer dicken Winterjacke spazieren gegangen?
Vielleicht habt ihr dann einige Obdachlose gesehen, die tagsüber auf Parkbänken sitzen oder vor dem Bahnhof herumstehen? Macht ihr euch je Gedanken über einen Ort, wo sie unterkommen können? Es gibt ja Heime für Obdachlose, wo sie ein Bett für die Nacht bekommen können, aber morgens früh müssen sie wieder raus.
Viele Obdachlose wollen nicht in solchen Heimen schlafen, weil sie Angst vor den vier Wänden haben und sich eingesperrt fühlen. Außerdem ist es in den Heimen verboten, Alkohol zu trinken. Viele Obdachlose sind alkoholsüchtig und bleiben lieber draußen in der Kälte. Das ist ja sehr gefährlich und jeden Winter erfrieren viele Menschen.
Es ist einfach, diesen Leuten die Schuld an ihrer Situation zu geben. Ganz besonders natürlich, wenn wir selbst nicht frieren und hungern. Würde es euch gefallen, so leben zu müssen?
Wir haben eine Aktion begonnen, Geld für Wolldecken zu sammeln. Vielleicht könnt ihr alle dieses Wochenende auf das Kino oder auf den Hamburger bei McDonalds verzichten und dieses Geld unserer guten Sache geben. Bitte, wir brauchen eure Hilfe!